Elektrische Fußbodenheizung für punktuell einsetzbaren Wärmekomfort.

5. Oktober 2022

Wie funktioniert eine elektrische Fußbodenheizung?

Die Fußbodendirektheizung ist eine Niedrigtemperatur-Flächenheizung und wird direkt zwischen dem Estrich und dem Fußbodenaufbau verlegt. Durch die geringe Aufbauhöhe von nur 3 mm Mattenstärke eignet sie sich besonders für die Modernisierung/Nachrüstung z.B. im Bad. Sie ist aber auch eine optimale Alternative und Ergänzung im Neubau. Anzuwenden ist Bodenheizung für alle Fußbodenheizung geeigneten Beläge wie Teppich, Fliesen, Vinyl oder auch Laminat.

Eine elektrische Fußbodenheizung sorgt verborgen unter dem Fußbodenbelag für eine behagliche Wärme und das deutlich schneller als mit einer klassisch wassergeführten Fußbodenheizung.

Wie warm wird eine Fußbodenheizung?

Die Temperatur an dem Kabelmantel einer Fußbodenheizung beträgt ca. 40-45°C. Diese wird benötigt, um eine gefühlte Fußbodentemperatur von 30-35°C zu erreichen. Durch das vollflächige Verlegen unter dem Fußbodenbelag erwärmt die Fußbodenheizung gleichmäßig die gesamte Masse des Bodens, welche dann als Wärmestrahlung in den kompletten Raum abgegeben wird. Aus diesem Grund wird hier, ähnlich wie bei einer Infrarotheizung, auch oft von einer Strahlungsheizung gesprochen.

Die Fußbodenheizung benötigt jedoch, durch die niedrigere Temperatur im Vergleich zu einer Infrarot-Platte, eine größere Fläche, um eine gewünschte Raumtemperatur zu erzielen.

Hat die Fußbodenheizung immer die gleiche Temperatur? 

Man unterscheidet bei einer Fußbodenheizung zwischen einer primären und einer sekundären Wärme.

Wie der Name primär schon sagt, ist die Fußbodenheizung in der Regel die einzige Wärmequelle im Raum. Sie erwärmt diesen durch einen Fühler an einem Raumthermostat auf die gewünschte Temperatur. Ist die Raumtemperatur erreicht, wird die Fußbodenheizung ausgeschaltet und der Boden kühlt somit wieder ab. Der Komfort eines dauerhaft warmen Bodens ist hier nicht permanent gegeben, da die zu erzielende Raumtemperatur im Vordergrund steht.

Anders ist die sekundäre Wärme – ein Fußbodenfühler, welcher mit dem Kabelmantel verbunden wird, ermöglicht es, den Fußboden dauerhaft auf einer Wunschtemperatur zu halten. Die Raumtemperatur steht auch hier im Hintergrund.

Wie setze ich die Fußbodenheizung richtig ein?

Es ist in erster Linie wichtig genau zu wissen, was Sie sich wünschen und welche Möglichkeiten gegeben sind. 

Möchten Sie nur einen warmen Boden durch eine elektrische Fußbodendirektheizung, wollen Sie den Raum ausschließlich damit wärmen, haben Sie genügend Verlegefläche zur Verfügung, benötigen Sie noch eine zusätzliche Wärmequelle in Form einer Infrarotheizung?

Die Kombination, elektrische Fußbodenheizung und Infrarotheizung z.B. als Handtuchwärmer, wird sehr gerne im Badezimmer eingesetzt.


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